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23. 06. 2010

'Nkululeko' - match pr unterstützt Willy Vranovsky's Hilfsprojekt

Mit einem eigenen Lied sowie einer ‚bruzzelnden’ Idee startete der Wiener Musiker und Unternehmer Willy Vranovsky ein privates Hilfsprojekt, das anlässlich der Fußball-WM in Südafrika den Bewohnern eines Armenviertels Unterstützung bringen soll. Die match pr unterstützt das Projekt gerne dabei - mit ihrem PR Know-how.

Willy Vranovsky ruft alle Wienerinnen und Wiener auf, ihr verbrauchtes Speiseöl zu sammeln und zu Fisch & Co. in die Hütteldorferstr. 191 in 1140 Wien zu bringen. Für jedes Kilogramm zahlt das Aufbereitungsunternehmen Maxum Handelsges.m.b.H., alias Austria Gastro, 20 Cent, die vollständig in das Selbsthilfe-Projekt ’Abigail Women’s Movement’ in Kapstadt fließen.

Der Musiker hat gemeinsam mit dem Texter Marcel Nicklis auch einen Song – ‚Nkululeko’ – produziert, dessen Spendenerlöse dem Hilfsprojekt zu Gute kommen sollen. Die Idee für die Unterstützung dieses Projektes hatte Willy Vranovsky, Bandleader der „Fisherman and friends“ und Besitzer der Firma Fisch & Co. während der Arbeit mit dem südafrikanischen Texter Marcel Nicklis. Gemeinsam schrieb man das Lied ‚Nkululeko’, was soviel wie ‚Freiheit’ bedeutet. „Dieser Song war für die Fußball-WM gedacht“, so Vranovsky, „und sollte auf den Umstand aufmerksam machen, dass es dort sehr viele Menschen gibt, die in den Armenvierteln Unterstützung brauchen.“

Willy Vranovsky sah sich nach Privatinitiativen um und fand mit Hilfe seines Freundes Nicklis das Projekt ’Abigail Women’s Movement’. Dieses Selbsthilfeprojekt, das 1999 von einer Gruppe von arbeitslosen Frauen gegründet wurde, kümmert sich um die sozialen Bedürfnissen der Bewohner des Armenviertels Khavelitsha, das am Stadtrand von Kapstand liegt. Die Projekte der Initiative umfassen mittlerweile drei Bereiche: Die Pflege von alten Menschen, Hilfe für Waisenkinder sowie Unterstützung von Arbeitslosen und HIV-Erkrankten. ’Abigail Women’s Movement’ ist in Südafrika bereits Vorbild für viele ähnliche Projekte, finanzielle Unterstützung gibt es ausschließlich über Spenden. Die sollen nun auch aus Österreich kommen.  

„Die Idee mit dem Speiseöl hatte ich in meiner Funktion als Gastronom und Fischhändler“, erläutert Vranovsky. „Die Wiener lieben Gebackenes und wissen oft nicht, dass das verbrauchte Speiseöl ein wertvoller Rohstoff ist, für die die Firma Austria Gastro bares Geld bezahlt.“ Einziger Aufwand ist das Bringen in die Hütteldorferstraße, dort wird es gesammelt und von der Austria Gastro abgeholt, die das Geld dann direkt auf das eingerichtete Spendenkonto einzahlt. „Wir verhandeln derzeit auch mit Restaurants, ob Sie ihr altes Speiseöl zur Verfügung stellen. Die Kooperation mit dem Restaurant Inigo ist bereits fixiert, wir suchen aber noch nach weiteren Partnern, die uns helfen“, so Vranovsky. Auch der Spendenreinerlös aus dem Verkauf des Liedes ‚Nkululeko’ – pro CD wird um EUR 5,00 Spende gebeten – fließt in das Projekt. Für Vranovsky ist das eine Möglichkeit, dass auch Österreich an der Fußball-WM teilnehmen kann, zwar nicht in spielerischer Hinsicht, aber mit einem sozialen Volltreffer, und eindeutigen Gewinnern: den Menschen in Südafrika.  

Wie ‚Nkululeko’ klingt, kann man auf MySpace Probe hören.

Hier kann man das gebrauchte Speiseöl abgeben und die CD ‚Nkululeko’ kaufen:

Firma Fisch & Co., 1140 Wien, Hütteldorferstr. 191
Leicht erreichbar mit der Straßenbahnlinie 49, Station: Hütteldorfer Straße/Lützowgasse

Die CD ‚Nkululeko’ kann zusätzlich noch hier gekauft werden: 

Ebenso wurde ein Spendenkonto ‚NKULULEKO’ bei der BAWAG, BLZ 14000, Kontonr. 0271 0081 908, eingerichtet. 

Die Initiative ist unter dem Motto ‚Hilfe für Südafrika’ auch auf Facebook vertreten.  

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